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Künstler Biographie

Frei nach dem Motto: „Lerne immer etwas neues, aber vergiss das Bewährte nicht.“ setzt die Band wie bei ihrem Vorgänger Album beim Mix auf den in den Londoner Dean St Studios ansässigen Produzenten Alexander Beitzke (Jamiroquai, Florence And The Machine, Ed Sheeran). Das Master wird gleichermaßen auf der Insel erneut von der Master-Institution Pete Maher angefertigt (U2, Linkin Park, Lana Del Ray, Nine Inch Nails). Die Presse-Photos entstehen noch einmal mit dem alten Bekannte, zugleich Skateboard-Fotografie-Ikone Helge Tscharn. Das Artwork der EP besticht jedoch durch einen neuen Look: anstatt auf popart-punkige Designs wie bei TWISTSNTURNS zu setzen wird auch hier ein Fotomotiv gewählt, welches dem inhaltlichen Leitmotiv der Aufnahmen entspricht. In einer Session mit dem Fotograf Markus Nass und dem Schauspieler Martin Schnippa entstehen Bildwelten zu den unsichtbaren Barrieren die sowohl in unserer Gesellschaft institutionalisiert sind, als auch in unseren Köpfen vorherrschen und uns mitunter leiten und lenken obwohl wir dies weder wünschen noch wollen. COME CLOSER ist ein Aufruf sich zu emanzipieren, der dadurch zum Ausdruck kommt, dass genau diese offenbar unüberwindbaren und unsichtbaren Grenzen aufgezeigt werden.

Und so zieht sich das Thema sich frei zu machen und zu emanzipieren als roter Faden durch die fünf Stücke. Dass THE TiPS nichts von ihrer Spritzigkeit und ihrem Genre-Spagat eingebüßt haben, daran lässt schon der Opener My Days keinen Zweifel: eine harte Stoner-Rock-Riffwand mischt sich mit entspannten Reggae-Rhythmen und sphärischen Backing-Chören die musikalisch die inhaltliche Essenz stützt den ganz eigenen Weg ans Ziel zu finden – unabhängig und losgelöst von den Gewohnheiten anderer. Während woanders auf COME CLOSER (Go) in bester Dub-Manier der aktuell allgegenwärtige Exodus akustisch in Szene gesetzt, oder einfach mal Reel Big Fish auf die Schulbank geschickt wird (Come Closer) stellt Wait And Buy in bester Red Hot Chili Peppers Manier mit Serj Tankijan Einschlägen einen weiteren Genre-Highlight auf der EP dar. COME CLOSER zeigt THE TIPS von einer etwas progressiveren und rockigeren Seite als bisher, ohne dabei die für sie so typischen Reggae, Dub- und Ska-Momente zu vernachlässigen.

Nach dem von der Presse sehr gelobtem Album TRIPPIN, produziert von Guido Lucas und optisch von keinem geringeren als Opie Ortiz in Szene gesetzt – das Fachblatt Riddim urteilte „Volle Punktzahl“ - und dem darauffolgenden Album TWISTSNTURNS, dem der deutsche Rolling Stone „Reggae, Rock, Punk, Soul und Gesellschaftskritik, stets mit dem Herz am rechten, also am linken Fleck“ attestierte, Metal Hammer fand, dass es „nebenbei bemerkt, ein echter Hit“ sei und zu dem in England davon die Rede war, dass THE TiPS eine Generation an Sound neu definieren würden: „...The Tips who push it to a whole new level and make their sound that which could define a new generation." (TwoGuysMetal) geht THE TiPS mit COME CLOSER nun den nächsten Schritt sich von ihrem anfänglichen Sublime-Einfluss noch klarer zu emazipieren. Nicht weniger als über 160 Live-Shows in den vergangenen drei Jahren zeugen davon wie frenetisch ihr Genre-Mix aufgenommen wird: Allein oder im Verbund mit den Rogers, Mad Caddies, Rakede, Ruts D.C., den Toasters, Jaya The Cat oder Rantanplan – um nur einige zu nennen – macht man Clubs und Festivals (u.a. Chiemsee Summer, Eier mit Speck, Bochum Total, Boomtown Fair, Mighty Sounds, Free & Easy München, Jera On Air, Hanfparade, Open Flair) unsicher und begeistern groß und klein mit sonnigen Beats, ausgelassenen Riffs und entspannten Harmonien.

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